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Rudolf Andres, Geschäftsleitung des RAZ

14 Fragen an Rudolf Andres

Rudolf Andres, Geschäftsführer des RAZ, steht Rede und Antwort im Interview.

3. Januar 2019
Wie sieht Ihr typischer Arbeitstag aus?

Antwort: Ich komme um 8 Uhr morgens in die Stiftung, erledige die Post, mache meine Runde – gehe in die Werkstatt, in die Küche und spreche mit den Leuten. Danach habe ich meistens noch Termine und erledige die Büroarbeit. Und dann ist das Mittagessen an der Reihe.

Gab es ein besonders grosses Projekt, besondere Momente, Highlights im Jahr 2018?

Antwort: Ein Highlight war die Mitarbeiterumfrage mit all ihren Auswirkungen, die ganze Reorganisation und die Zusammenarbeit mit dem neuen Stiftungsrat. Und natürlich auch die Schiffsfahrt in Luzern.

Weshalb haben Sie sich für diese Arbeit entschieden?

Antwort: Ich war 25 Jahre lang In der Unternehmensberatung: Habe Immer gesagt, wie man es machen soll oder kann, aber es selbst nie gemacht. Und jetzt, zum Abschluss meines Berufslebens, ist das nochmal eine tolle  Herausforderung für mich, das RAZ für die nächsten 6–7 Jahre zu führen.

Was mögen Sie an Ihrer Arbeit?

Antwort: Ich hatte noch nie, wirklich noch nie, eine so umfangreiche und facettenreiche Arbeit. Da ist alles drin: Führung , strategische Überlegungen und die Zusammenarbeit mit Menschen.

Was nicht?

Antwort: Da muss ich wirklich überlegen … aber grundlegend gibt es nichts, das mir gar nicht gefällt.

Was ist der Unterschied zur Unternehmensberatung?

Antwort: Als Unternehmensberater ist man immer Einzelkämpfer, egal ob man in einer Firma angestellt ist oder  selbständig arbeitet. Und hier arbeite ich mit 230 verschiedenen Menschen zusammen und das ist eine tolle Herausforderung.

Was verstehen Sie unter MITEINANDER?

Antwort: Das ist ein ganz tolles Wort! Für mich bedeutet es, wirklich miteinander die Herausforderungen anzunehmen, Lösungen zu finden und zusammenzuhalten.

Das RAZ in einem Wort?

Antwort: TOLL!

Wie stellen Sie sich das RAZ in 10 Jahren vor?

Antwort: Es wird einige Veränderungen geben: Wir werden mehr Wohnraum schaffen und die Fabrikation noch weiter modernisieren, aber ein grosses Wachstum möchte ich nicht anstreben. Eher ein kleines, aber dafür qualitativ sehr hochwertiges. Wir möchten schliesslich vor allem ein attraktiver Arbeitgeber sein.

 

Was sind die Grundwerte des RAZ?

Antwort: Die Menschen im RAZ sollen Sicherheit haben und sich geborgen fühlen, aber gleichzeitig wollen wir sie auch fordern und fördern, indem wir ihnen eine interessante Arbeit bieten und sie dadurch weiterbringen. Ein wichtiger Grundwert ist dabei auch die Menschlichkeit!

Welche Mission verfolgt das RAZ?

Antwort: Unsere Mission ist es, den Menschen einen Lebensraum und Arbeit zu bieten und auch eine gute eigene Finanzierung zu ermöglichen, damit sie ihre Selbständigkeit bewahren können.

Was tun Sie dafür, dass diese Mission erfüllt wird?

Antwort: MEIN BESTES!

Was haben Sie 2018 gemeinsam erreicht?

Antwort: Wir haben zusammen einen sehr guten Umsatz erzielt. In der Fabrikation hatten wir noch nie eine so hohe Produktivität wie 2018. Hier haben wir 4,3 Mio. Umsatz gemacht – und das trotz der grundlegenden Reorganisation!

Welche Ziele haben Sie sich für 2019 gesetzt?

Antwort: Wir wollen Konsolidieren und eine stabile Organisation bis Ende 2019 aufbauen und klare Strukturen schaffen. Ausserdem möchten wir nächstes Jahr eine Expressabteilung einführen, um Aufträge schneller umzusetzen und die Lieferzeit auf Anfrage zu verkürzen.


Über Rudolf Andres:

So lange bin ich schon dabei:  als GL seit 2017, als Berater seit 2002

Das hat mir 2018 am besten gefallen: das Projekt MITEINANDER

MITEINANDER bedeutet für mich: zusammen ein Ziel zu erreichen

Mein besonderes Talent: Allrounder

Das bringt mich zum Lachen: mein Enkel